Beziehungen aufstellen

In Aufstellungen geht es um das Sichtbarmachen von unbewusst wirkenden Kräften. Diese sind Ausdruck der Beziehungen zu anderen Menschen und zu sich selbst.

Immer wieder können Sie sich folgende Fragen stellen:

Wie gestalte ich meine Beziehungen?
Gestalte ich sie überhaupt bewusst oder gestaltet „es“ sich so?
Wie erkenne ich, dass ich keinen neurotischen Mustern aufsitze?

In der Aufstellungsmethodik liegt ein Ansatz, um Beziehungen bewusst und unterbewusst zu verändern.
In Aufstellungsgruppen oder in der Einzelarbeit (mit Figuren oder in der hypnotischen Trance) kann man in das jeweilig wirkende Feld eintauchen.

Ziel und Folge sind die Klärung von Beziehungen. Das Leben wird als entspannter empfunden.

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Kraft statt Ohnmacht

Wer kennt es nicht, das Gefühl der Ohnmacht. Einer Situation, einer Sache oder auch einer Person hilflos gegenüber zu stehen. Ausgeliefert sein.

Aber stimmt es wirklich, dass wir ohnmächtig sind? Natürlich gibt es Situationen, in denen wir uns hilflos fühlen. Und die Reaktion der Menschen darauf ist sehr unterschiedlich. Da gibt es Wutausbrüche, Resignation, Weinen, Starregefühle, das Gefühl etwas bricht zusammen, man verliert den Boden unter den Füßen, … oder man beschließt: das ändert sich. Wer könnte da nicht eigene Beispiele anführen.

Die starke Variante: in die Offensive gehen, dem Gefühl auf den Grund gehen, Ursachen suchen und die Weichen stellen, um aus der Ohnmacht in die Kraft zu kommen. Aber wie macht man das? Immer wieder fällt jemand in gleiche Muster, selbst wenn er/sie sich noch so fest vornimmt, etwas zu ändern.

Diese unbewusst wirkenden Programme können mit Aufstellungen ergründet, die Ursachen der Ohnmachts-gefühle aufgedeckt werden. Und dann kommt die Liebe und mit ihr die Kraft. Und zwar tief aus unserem Inneren.

System-Aufstellungen

Das Familienstellen dient dem Lösungs- und Entwicklungsprozess im Bezug auf die Familie.
Organisations- und Struktur-Aufstellungen finden dagegen auch immer mehr Beachtung im Businessbereich. Eine mit Stellvertretern aufgestellte Problematik bietet die Möglichkeit, Energien fühlbar zu machen.

Der Weg zur Lösung wird auf eine sehr effektive Weise deutlich. Ein großes Plus für die Coaching-Arbeit.

 

Die Kraft der Felder

Wer zum ersten Mal in der Rolle eines Stellvertreters steht, ist sehr beeindruckt von der Kraft, die da wirkt. Ein Feld, das momentan mit wissenschaftlichen Methoden nicht nachweisbar ist.

Auch mich beeindruckt immer wieder dieses scheinbar allwissend existierende Etwas. Was ist ES? Als technisch und naturwissenschaftlich geprägter Mensch versuche ich oft, logische Zusammenhänge zu finden oder etwas verstehen zu wollen. Aber ich muss immer wieder feststellen: es geht nicht.

Und v.a. als Aufstellungs-Moderator oder als Coach darf man niemals in das Muster: das hatte ich schon ‚mal; da war das soundso … verfallen. Wahrnehmen, dem Empfinden der Stellvertreter in der Aufstellung vertrauen, beobachten und sehr sensibel den Prozess führen, dann entwickeln die Felder ihre optimale Wirkung, – bei dem der aufstellen lässt und auch bei den Stellvertretern. Und auch Personen im Energie-Kreis der Aufstellung tauchen in die Energie ein, halten die Energie und werden vom Geschehen berührt, d.h. erfahren Anstöße zu Handlungen und eigene Heilung, wenn sie erforderlich ist.

Intuition

Intuition = Bauchgefühl? Irgendwie ja. Aber der Verstand überprüft das Ergebnis!
Intuition kann man üben. Oft sind es Kleinigkeiten, die wir oft gar nicht oder nur so nebenbei wahrnehmen. Unser gesamtes „Aufnahme-System“ registriert sie aber. Und stellt sie in Form von intuitivem Wissen wieder bereit.

Wer sehr verstands-orientiert ist, steht solchen Bauch-Gefühlen oft misstrauisch gegenüber. Es ist gut zu lernen, wann das Misstrauen angebracht ist und inwieweit sich jemand auf seine Intuition verlassen kann.

 

Erwartungen beim System-Aufstellen

Ein immer wieder auftretendes Thema: was erwartet jemand von einer Familien- oder System-Aufstellung?
Darf oder sollte ich denn überhaupt etwas erwarten, wenn ich zu einem Aufstellungs-Seminar oder -Tag gehe? Bedeutet Erwarten nicht auch: ich gehe mit einer vorgefertigten Meinung hin und das sollte sich bitteschön bestätigen.

Die unvoreingenommene Haltung gilt nicht nur für den Aufsteller. (sh.dazu diesen Beitrag)
Vor-eingenommene Haltung blockiert. Das, was durch die Aufstellung sich zeigen soll, wird blockiert.

Aus einer System- oder Familien-Aufstellung ergeben sich immer Impulse. Manchmal nicht in gewünschter (und erwarteter) Richtung. Aber ein Aufstellungstag ist auch keine Wunsch-Veranstaltung. Der Grundsatz „anerkennen, was ist“ gilt auch hier. Dankbar sein für das, was sich in dem Vorgang der Aufstellung zeigt.

Das Unterbewusstsein registriert und verarbeitet sowieso wesentlich mehr, als das Bewusstsein. Und wer darauf vertrauen kann, der erlebt den optimalen Erfolg aus einer Aufstellung.