Verstrickungen in Familien

Wir wundern uns manchmal, dass uns Energie fehlt, dass sich Symptome einschleichen, körperlich oder auf selischer Ebene, die den Lebensfluss blockieren.

Ursache können unbewusste energieraubende Verbindungen in der Familie sein. Im Sprachgebrauch des Familienstellens spricht man von Verstrickungen. Ein Gebundensein mit bremsender Wirkung.

In Aufstellungen bzw. auch in der hypno-systemischen Einzelberatung können solche „Knoten“ angeschaut und Lösungsimpulse gesetzt werden.

 

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Aufstellen mit Figuren

Ganz egal, ob ein Problem, ein Symptom, ein Verhaltensmuster – wenn es den Klienten stört, beeinträchtigt es die Lebens-qualität, die Zufriedenheit. Und dann will der Klient es weg haben, es soll verschwinden.

Mittlerweile gehört die Aufstellung mit Figuren zu jeder Sitzung bei mir dazu. Wir wählen also kleine Figuren aus, die das Problem, das Muster, das Symptom usw. und auch den Klienten stellvertretend repräsentieren. Lasse ich dann den Klienten die Figuren aufstellen, das heißt einfach auf dem Tisch hinstellen, so wird oft sichtbar, dass der Klient das, worum es geht, gar nicht wirklich anschaut.

Das Symptom oder das Verhaltensmuster sind nur ein nach außen sichtbares Zeichen. Es liegt etwas anderes dahinter. Lasse ich dann das, wofür das Symptom steht, noch dazu stellen, steht es meist noch mehr im Abseits.

Dieses in der Aufstellung nach außen gebrachte Bild unseres unbewussten Verhaltens zeigt, dass wir manchmal nicht wirklich anschauen wollen, worum es geht.
Erst wenn wir uns dem Muster, dem Symptom, dem Problem zuwenden, wenn wir ‚es‘ – und ‚das dahinter‘ anschauen, können wir ‚es‘ erkennen, auflösen – und damit gehen lassen.

Ich erlebe immer wieder, welch‘ wesentliche Prozesse mit dieser Aufstellungsmethode angeschoben werden. Sehr oft Türöffner zu einer besseren Lebensqualität.

Kraft statt Ohnmacht

Wer kennt es nicht, das Gefühl der Ohnmacht. Einer Situation, einer Sache oder auch einer Person hilflos gegenüber zu stehen. Ausgeliefert sein.

Aber stimmt es wirklich, dass wir ohnmächtig sind? Natürlich gibt es Situationen, in denen wir uns hilflos fühlen. Und die Reaktion der Menschen darauf ist sehr unterschiedlich. Da gibt es Wutausbrüche, Resignation, Weinen, Starregefühle, das Gefühl etwas bricht zusammen, man verliert den Boden unter den Füßen, … oder man beschließt: das ändert sich. Wer könnte da nicht eigene Beispiele anführen.

Die starke Variante: in die Offensive gehen, dem Gefühl auf den Grund gehen, Ursachen suchen und die Weichen stellen, um aus der Ohnmacht in die Kraft zu kommen. Aber wie macht man das? Immer wieder fällt jemand in gleiche Muster, selbst wenn er/sie sich noch so fest vornimmt, etwas zu ändern.

Diese unbewusst wirkenden Programme können mit Aufstellungen ergründet, die Ursachen der Ohnmachts-gefühle aufgedeckt werden. Und dann kommt die Liebe und mit ihr die Kraft. Und zwar tief aus unserem Inneren.

Intuition

Intuition = Bauchgefühl? Irgendwie ja. Aber der Verstand überprüft das Ergebnis!
Intuition kann man üben. Oft sind es Kleinigkeiten, die wir oft gar nicht oder nur so nebenbei wahrnehmen. Unser gesamtes „Aufnahme-System“ registriert sie aber. Und stellt sie in Form von intuitivem Wissen wieder bereit.

Wer sehr verstands-orientiert ist, steht solchen Bauch-Gefühlen oft misstrauisch gegenüber. Es ist gut zu lernen, wann das Misstrauen angebracht ist und inwieweit sich jemand auf seine Intuition verlassen kann.

 

Mehr Lebensfreude gefällig?

Wer möchte das nicht?!

Und Systemaufstellungen sind ein wunderbares Instrumentarium, um das zu erreichen. „Tief in dir drin…“ – darin geht es um die Familie und die Liebe zu ihr.   … und natürlich um Lebensfreude.

Noch mehr „Freude am Leben“ gefällig und ein paar Gedanken darüber, was denn alles dazu gehört? Hier sind die zusammengefassten Blog-Beiträge zum Thema Lebensfreude zu finden. In vielen davon ist immer wieder der Bezug zum Familiensystem und Aufstellungen erkennbar.