Beziehungen aufstellen

In Aufstellungen geht es um das Sichtbarmachen von unbewusst wirkenden Kräften. Diese sind Ausdruck der Beziehungen zu anderen Menschen und zu sich selbst.

Immer wieder können Sie sich folgende Fragen stellen:

Wie gestalte ich meine Beziehungen?
Gestalte ich sie überhaupt bewusst oder gestaltet „es“ sich so?
Wie erkenne ich, dass ich keinen neurotischen Mustern aufsitze?

In der Aufstellungsmethodik liegt ein Ansatz, um Beziehungen bewusst und unterbewusst zu verändern.
In Aufstellungsgruppen oder in der Einzelarbeit (mit Figuren oder in der hypnotischen Trance) kann man in das jeweilig wirkende Feld eintauchen.

Ziel und Folge sind die Klärung von Beziehungen. Das Leben wird als entspannter empfunden.

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Grundkurs Aufstellungsarbeit
Wenn Sie diese Beiträge lesen, erfahren Sie Grundsätzliches zu Familien-Aufstellungen.

Mein Bild der Familie
Familien-Aufstellung – 1
Familien-Aufstellung – 2                  Familien-Aufstellung – 3
Systeme – wer gehört dazu              Das Herkunftssystem
Unsere Ahnen

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Verstrickungen in Familien

Wir wundern uns manchmal, dass uns Energie fehlt, dass sich Symptome einschleichen, körperlich oder auf selischer Ebene, die den Lebensfluss blockieren.

Ursache können unbewusste energieraubende Verbindungen in der Familie sein. Im Sprachgebrauch des Familienstellens spricht man von Verstrickungen. Ein Gebundensein mit bremsender Wirkung.

In Aufstellungen bzw. auch in der hypno-systemischen Einzelberatung können solche „Knoten“ angeschaut und Lösungsimpulse gesetzt werden.

 

Erwartungen verhindern Familien-Glück

„Er-wartungen“ – was beinhaltet dieses Wort nicht alles!Und was schließt es aus? – Die eigene Aktivität. ‚Der Andere soll tun.‘ – steht unsichtbar geschrieben dahinter.

Damit gebe ich aber vieles ab: Macht, Verantwortung, Selbstwert, Eigeninitiative …

Nur bei Kindern dürfen wir das akzeptieren. Kinder dürfen Er-wartungen an ihre Bezugspersonen haben. Aus dem kindlichen Gefühl heraus.

Allerdings steckt das auch noch immer im erwachsenen Menschen. Das zeigt sich in Aufstellungen sehr deutlich. Und beim Aufstellen kann ein Impuls gesetzt werden, um vom Erwarten in’s Tun zu gehen. Von der Passivität zur Aktivität.

Hier ist ein weiterer Artikel zum Thema Erwartungen und Familien-Glück.

Das adoptierte Kind

Vor einigen Wochen war ich zu einem Aufstellungskurs. In einer Aufstellung ging es um ein adoptiertes Kind. Die Adoptiv-eltern wussten nicht so recht, was sie in der Erziehung des Jungen anders machen sollten. Und wie alle Eltern in diesen Konstellationen, machten sie sich Vorwürfe, nicht gut genug zu sein.

Erst einmal dazu: natürlich sind sie gut genug. Nämlich nehmen sie die Ersatz-eltern-rolle ein, so gut es in diesen Fällen möglich ist.
Diese Frau und dieser Mann waren sich auch der Tatsache völlig bewusst, dass sie ohne die Entscheidung der leiblichen Eltern, ihr Kind weg zu geben, nicht in die glückliche Lage der Adoptiv-Elternschaft gekommen wären. Und sie zollten der Situation ihren Dank.

Aber das ist oft eine Kopfsache. Eine vernunftgemäße Erklärung. In der Aufstellung zeigte sich etwas anderes.
Ich wurde von der Adoptiv-mutter des Kindes in die Stellvertreterrolle der leiblichen Mutter gewählt. Es war für mich sehr lehrreich und bewegend, was ich an der Stelle dieser Frau empfinden durfte:
Da war erstens eine große Liebe und Dankbarkeit den Adoptiveltern gegenüber, dass sie ‚mein Kind‘ aufgenommen haben. Und zweitens war da ein Schmerz, weil ich spürte, dass der Adoptiv-vater mich nicht wirklich sah, geschweige denn achtete. Er sah ‚über mich drüber weg‘.

Und dort liegt das Potenzial zur Heilung der Situation. Die wirkliche, tief von innen kommende Dankbarkeit der Adoptiv-eltern den leiblichen Eltern gegenüber. Dazu die Erkenntnis: wir sind nicht deine Eltern, du bist nicht unser Kind. Aber wir sorgen für dich wie für unser eigenes Kind. Damit sind Adoptiv-eltern und Adoptiv-kind entlastet.

 

Das vollständige System

Immer wieder zeigt sich bei Familienaufstellungen, dass dort Probleme entstehen, wo Systeme unvollständig sind. Das heißt, wenn Personen in einem Familiensystem nicht geachtet und gewürdigt werden.

Dabei geht es sehr oft um ’scheinbar gar nicht Dazugehörende‘. Wie z.B. die frühere Verlobte des Vaters oder den verstorbenen 1.Mann der Großmutter.
Nachfolgende Kinder und Kindeskinder entwickeln auffällige Verhaltensweisen, sogar Krankheiten oder können das Leben nicht so richtig annehmen.

Völlig überrascht sind die Klienten dann, wenn sich in einer Familienaufstellung die Ursache herausstellt. Und mit dem Hereinnehmen des bisher nicht geachteten Menschen in das innere Bild und Bewusstsein wird das System vollständig.

Ob dieser Prozess gelungen ist, wird sehr schnell deutlich. Der Klient fühlt tiefe Dankbarkeit, große innere Ruhe und eine von innen heraus kommende Kraft.

Und ob diese Aufstellung mit Personen als Stellvertretern bei Aufstellungsgruppen oder in der Einzelarbeit mit Figuren oder in der Trance durchgeführt wird, er ist immer sehr wirksam.