Aufstellen mit Figuren

Ganz egal, ob ein Problem, ein Symptom, ein Verhaltensmuster – wenn es den Klienten stört, beeinträchtigt es die Lebens-qualität, die Zufriedenheit. Und dann will der Klient es weg haben, es soll verschwinden.

Mittlerweile gehört die Aufstellung mit Figuren zu jeder Sitzung bei mir dazu. Wir wählen also kleine Figuren aus, die das Problem, das Muster, das Symptom usw. und auch den Klienten stellvertretend repräsentieren. Lasse ich dann den Klienten die Figuren aufstellen, das heißt einfach auf dem Tisch hinstellen, so wird oft sichtbar, dass der Klient das, worum es geht, gar nicht wirklich anschaut.

Das Symptom oder das Verhaltensmuster sind nur ein nach außen sichtbares Zeichen. Es liegt etwas anderes dahinter. Lasse ich dann das, wofür das Symptom steht, noch dazu stellen, steht es meist noch mehr im Abseits.

Dieses in der Aufstellung nach außen gebrachte Bild unseres unbewussten Verhaltens zeigt, dass wir manchmal nicht wirklich anschauen wollen, worum es geht.
Erst wenn wir uns dem Muster, dem Symptom, dem Problem zuwenden, wenn wir ‚es‘ – und ‚das dahinter‘ anschauen, können wir ‚es‘ erkennen, auflösen – und damit gehen lassen.

Ich erlebe immer wieder, welch‘ wesentliche Prozesse mit dieser Aufstellungsmethode angeschoben werden. Sehr oft Türöffner zu einer besseren Lebensqualität.

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